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Golfclub Linz St. Florian

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1960 schlug die Geburtsstunde. Um keine Sekunde zu früh, kam doch im gleichen Jahr in Amerika die erste Antibabypille auf den Markt. Während Paul König zum ersten Präsidenten unseres Clubs gewählt wurde, durfte sich in Amerika John F. Kennedy über die Wahl zum 35. Präsidenten der USA freuen.

Auf einer Fläche von 20 ha entstanden die ersten 9 Löcher, vorerst in Puchenau. Schon bald konnte man auf dem noch jungen Platz auch alten Hasen beim Spiel zuschauen. Zu den prominentesten gehören Prof. Heinrich Harrer, die Familie Mayr-Melnhof und Klaus Nierlich, Alexander Maculan, Alfi Auersberg, Lukki Schmidtleitner, Toni Sailer u.v.a

1972, der Club hatte sich längst in Puchenau etabliert, zeigte die Wohnbaugesellschaft Neue Heimat Interesse am Golfplatzgelände, auf dem eine neue Wohnanlage entstehen sollte. Um einen äußerst lukrativen Betrag gingen die Mietrechte an die Neue Heimat.

1973, Baubeginn auf der Tillysburg

Im Herbst 1974, eineinhalb Jahre nach Baubeginn, wurden die ersten 9 Löcher unter der Bedingung schonenster Behandlung freigegeben. Mit der Aufnahme des Spielbetriebes wurde auch das Clubhaus fertiggestellt und nahm seinen Betrieb auf.

1975 schließlich schlug die Geburtsstunde des OÖ Golfverbandes, zu dessen erstem Präsidenten Helmut Wurm gewählt wurde. Gleichzeitig erfolgte seine Berufung in den Vorstand des Österreichischen Golfverbandes als dessen Vizepräsident. Beide Positionen gaben Ihm die Möglichkeit, den Ausbau von Tillysburg zur ersten 18-Loch Anlage Oberösterreichs zu forcieren.

Der Club erreicht internationales Niveau

Ein Meilenstein auf dem Weg in die Zukunft wurde Mitte der 90er-Jahre gesetzt: Nach Jahren des Rechtsstreits gelang es einem von Präsident Hans Neunteufel (Bild) bestellten Gremium unter der Leitung von Prof. Rudolf Strasser und Dr. Alfred Thewanger Einigung mit dem Bestandgeber Dr. Georg Spiegelfeld-Schneeburg zu erzielen.

Die Beziehungen zum Bestandgeber wurden auf eine positive, konstruktive und freundschaftliche Basis gestellt und die Zukunft des Clubs bei Schloss Tillysburg bis zum Jahr 2062 abgesichert.

Damit war auch der Weg zu großzügigen Umbauarbeiten geebnet, die den Club in den folgenden Jahren zur österreichischen Spitze führen sollten.

Umbau schafft Aufbruchstimmung

Die erste Umbauphase betraf 7 Greens, 1 Fairway und 2 Teiche. Die Arbeiten während der Wintermonate 1995/96 litten unter einer nicht enden wollenden Kälteperiode und einem extrem regenreichen Frühjahr.

Dafür wurden die Mitglieder und Gäste des Clubs mit einer Anlage belohnt, die jedem internationalen Vergleich standhalten konnte, was dem Vorstand auch von prominenten Gastspielern aus dem In- und Ausland bestätigt wurde.

1996/97 wurde der Umbau weiterer drei Löcher in Angriff genommen. Nach 6monatiger Planungsphase waren die Umbauarbeiten in nur 7 Wochen über die Bühne gebracht.

Und bereits in der darauf folgenden Saison erntete der neu gestaltete Platz allgemeines Lob von den Teilnehmern der Internationalen Meisterschaften von Österreich, die im Mai 97 zur Austragung kamen.

Ein Platz für für die Zukunft

Zwar waren die Revitalisierungsarbeiten in den zurückliegenden Jahren zügig vorangeschritten, das weitaus größte Stück hatte man sich jedoch bis zum Schluss aufgehoben:

Sämtliche Teile des Platzes, die von den vorangegangenen Umbauphasen nicht betroffen waren, wurden einem Umbau in großem Stil unterzogen:

Im Einzelnen erstreckten sich die Arbeiten über nicht weniger als 8 Fairways, daneben wurden 9 neue Greens modelliert, neue Abschläge geschaffen, 3 neue Teiche angelegt, ein bestehender saniert und neu abgedichtet.

Als größte Leistung muss man jedoch den Bau einer hoch-modernen, computergesteuerten Gesamtbewässerungsanlage bezeichnen, die auch sämtliche Fairways umfasst. Es war das größte Investitionsprogramm des GCL.

Die mit viel Zeit- und Kostenaufwand umgebaute Anlage sollte für die nächsten 20 Jahre zu den absoluten Spitzenplätzen in Österreich, wenn nicht sogar weit darüber hinaus zählen.

Leading Golf-Courses Austria

Die Mitgliedschaft bei den Leading Golf Courses Austria ist eine Bestätigung dafür. In dieser Vereinigung der schönsten Golfplätze Österreichs gilt das Kredo: schönstes Platzdesign, entsprechend hohes Niveau in den Clubeinrichtungen und Facilities und last but not least eine gepflegte Clubkultur.

 

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